Netzwerk der Olympiastützpunkte in NRW
Neue Wege beschreitet der Spitzensport in NRW. Unter Federführung des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen koordiniert jetzt ein "sportfachlicher Leitungsstab" die Zusammenarbeit der drei NRW-Olympiastützpunkte. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich: Mehr Effizienz wird die Qualität optimieren und das Einsparpotenzial vergrößern. Ziel ist, den Service für die Athleten zu verbessern.
Das neue Konzept soll Kräfte bündeln, Netzwerke schaffen oder Haushaltspla-nungen koordinieren - dies sind nur einige der Tätigkeiten des neuen sportfach-lichen Leitungsstabes. Qualitätsmanagement, Controlling oder Personalkon-zepte sind weitere Aufgaben. Ziel ist die "Optimierung der Steuerung und Koor-dination der originären Betreuungsaufgaben der Olympiastützpunkte in Nord-rhein-Westfalen im täglichen Training.
Alle drei Stützpunkte in NRW bleiben so zum Service der Athleten erhalten. Diese vorbildlichen Aktivitäten sollen nun auch erstmals der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Der Leitungsstab der OSP ist hochkarätig besetzt. Mit je einem Vertreter des
- LandesSportBundes NRW (Leitung)
- Bundesministeriums des Innern
- Deutschen Sportbundes
- Sportministeriums des Landes NRW
- den drei Olympiastützpunktleitern in NRW
- sechs Vertretern der Spitzenverbände der Betreuungsschwerpunkte, ausschließlich Cheftrainer oder Sportdirektoren.
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NRW Kompetenz- und Servicezentren
Erste Früchte zeigt das junge Konzept bereits. So wurden die Stützpunkte in Kompetenzzentren eingeteilt. Der OSP Rhein-Ruhr ist zuständig für Ballspiel-sportarten und Spielbeobachtung, der OSP Westfalen für Informationstechnik und Daten, der OSP Köln für Biomechanik.
Zugleich wurden die hochqualifizierten Mitarbeiter der Stützpunkte - Sportpycho-logen, Ernährungsspezialisten oder Mediziner - in Serviceteams zusammenge-fasst. Sie werden von je einem Spezialisten koordiniert. Damit werden der Infor-mationsfluss intensiviert, hohe Qualitätskriterien einheitlich festgelegt oder Aus-rüstungen standardisiert. Die Ergebnisse fließen dann wieder in sogenannte Servicezentren vor Ort ein. So entsteht ein Netzwerk von Servicezentren unter der Federführung eines Stützpunktes.
Für den Athleten ein großer Vorteil: es bedeutet, dass er in jedem Servicezen-trum auf verlässliche Kompetenzen auf hohem Niveau trifft.
Die Olympiastützpunkte übernehmen je nach Anforderungen und Nachfrage die Koordination über einzelne Sportarten. Sportartkoordinatoren stimmen alle weite-ren Aktivitäten ab.
Sportartübergreifende NRW-Servicebereiche bieten umfassende Hilfen:
- Sportmedizin / Physiotherapie
- Ausdauer / Physiologie / Trainingswirkungsanalysen
- Psychologie
- Ernährungsberatung
- Laufbahnberatung
- Aus- und Fortbildung
Olympiastützpunkte in NRW
OSP Westfalen:
Leitung: Hans-Martin Stork
Strobelallee 60
44139 Dortmund
Tel: 02 31 / 91 23 77 0
Fax: 02 31 / 91 23 77 20
OSP Rhein-Ruhr:
Leitung: Paul Wagner
Wittekindstr. 62
45131 Essen
Tel: 02 01 / 43 55 00
Fax: 02 01 / 44 29 82
OSP Köln/Bonn/Leverkusen:
Leitung: Michael Scharf
Guts-Muths-Weg 1
50933 Köln
Tel: 02 21 / 48 62 64
Fax: 02 21 / 48 30 47







