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28. Juli 2017

Drei Bronzemedaillen am ersten Finaltag der U23-WM

19.-23.07.2017 in Plovdi (BUL)

Der Frauen-Doppelvierer, der Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer (Foto) und der Frauen-Vierer gewannen am ersten Finaltag der U23-Weltmeisterschaften 2017 in Plovdiv, Bulgarien, jeweils die Bronzemedaille. Im Finale B belegte der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer den ersten, der Männer-Vierer den zweiten und der Leichtgewichts-Männer-Zweier den vierten Platz. Der Frauen-Zweier ging krankheitsbedingt im Finale B nicht an den Start.

Finale A

Der Frauen-Vierer ging das Finale A zügig an und fuhr zu Beginn an zweiter Position in einem engen Feld hinter den Niederlanden. Nach 500 Meter kam Rumänien auf und fuhr vorbei. Auch Dänemark gelang dieses auf dem dritten Streckenabschnitt, doch Deutschland kämpfte und konnte die Attacke abwehren und fuhr als Dritter über die Ziellinie.
Ida Kruse: „Es war ein hartes Rennen und es hat Spaß gemacht. Unser Ziel war es eine Medaille zu gewinnen, das haben wir geschafft.“
Tabea Schendekehl: „Wir sind ein gutes Rennen gefahren. Es lief einfach gut und es war unser bestes Rennen der Saison zum richtigen Zeitpunkt.“
Nach 500 Metern fuhr der deutsche Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer von der dritten auf die zweite Position hinter Italien vor. Doch kurz vor der Brücke in der Streckenmitte fing man einen Krebs, der das Boot stark abbremsen und man viel hinter den Niederlanden wieder auf die dritte Position im Feld der Boote zurück. Dieser wurde dann bis ins Ziel verteidigt und man gewann die Bronzemedaille.
Vera Spanke: „Das Rennen war durchwachsen. Wir hatten einen Krebs kurz vor der Brücke (bei 950 Metern) gefangen, daher habe wir den zweiten Platz verloren, aber den dritten Platz gewonnen.“
Marion Reichhardt: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Saison zufrieden. Voll zufrieden bin ich mit dem Ergebnis bei meiner ersten WM.“
Leonie Neuhaus: „Das war ein richtig geiles Team von Anfang bis zum Ende und das bei so unterschiedlichen Charakteren.“

Großbritannien übernahm gleich zu Beginn des Rennens die Führung. Dahinter folgte der deutsche Frauen-Doppelvierer, der sich mit dem australischen Boot einen spanenden Zweikampf auf der zweiten Streckenhälfte lieferte, den das australische Boot auf den letzten Metern für sich entschied. Deutschland fuhr aber klar vor den anderen Booten als Dritter durch das Ziel.
Michaela Staelberg: „Wir sind ganz gut rausgefahren und haben einen guten Streckenschlag gerudert. Wir haben versucht alles zu geben, viel Spurts gesetzt. Bronze haben wir gewonnen und nicht Silber verloren.“

Text: DRV
Bild: Detlev Sei

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